Erasmus in schools

Eigentlich sollte heute ein Bericht folgen über einen spannenden und erfahrungsreichen Tag in einer finnischen Schule. Eigentlich.

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„Erasmus in schools“ ist ein europaweites Programm, dass Erasmus-Studierende und Schülerinnen und Schüler zusammenbringt. Vorteile für beide Seiten, denn die Erasmus-Studis lernen etwas über das Schulsystem im Gastland kennen und die Schüler lernen über das Heimatland des Studis. Das kann in nur ein, zwei Stunden geschehen mit einer kleinen Präsi oder aber über mehrere Monate mehrere Treffen geben, bei denen beispielsweise ein traditioneller Tanz aus dem Land des Studis gelernt wird. Ist ja wohl klar, dass ich an einem solchen Projekt auch teilnehmen wollte, oder? 😉

Heute wäre es so weit gewesen und ich sollte eine Schule in Jalasjärvi besuchen. Da dieses kleine Örtchen ca. 100 km von Vaasa entfernt liegt, hat eine Lehrerin, die in Vaasa wohnt, angeboten, mich im Auto mitzunehmen. Gestern habe ich noch an einer kleine Präsentation gefeilt mit vielen Fotos, unter anderem von norddeutschen Kohlfahrten. Und nachdem ich die Nacht kaum geschlafen habe, weil ich so nervös war, kam heute morgen um 7 eine Mail von der Lehrerin, eine „mayday message“. Sie ist krank, liegt mit Fieber im Bett und fährt heute nicht nach Jalasjärvi. Der Besuch ist aus organisatorischen Gründen nur freitags möglich. Nächsten Freitag bin ich in Lappland, Freitag in zwei Wochen hab ich ein exam und Freitag in drei Wochen ein anderes. Und naja… Freitag in vier Wochen wäre genau einen Tag vor meinem Rückflug. Scheint wohl, als würde es nichts mehr werden mit dem Besuch in Jalasjärvi. Schade! 🙁

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